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Staatssekretär Grübel besucht Standorte in Baden-Württemberg

Zu Besuch im Odenwald

Der Tag stand ganz im Zeichen der Information. Beide Liegenschaften befinden sich im Verbandsgebiet Hardheim-Walldürn und sind von Umstrukturierung oder Auflösung betroffen.


v.L.: PStS Grübel, Warke MdB, BGM Günther, OV Mühling, Gerig MdB, OTL Rau Der Kommandeur des Sicherungsbataillons 12, Oberstleutnant Wömpener, begrüßte Grübel und stellte anschließend in einem Vortrag den aktuellen Auftrag, Struktur und die geplanten Ablauf zur Auflösung seines Verbandes vor. Im Vortrag wies Wömpener auf die jetzt schon angespannte Personallage in seinem Bataillon hin. „Mit Blick auf die bevorstehende Auflösung werden bei uns keine Stellen durch das Bundesamt für das Personalmanagement nachbesetzt.“ Die Auftragslage bliebe aber weiter hoch.

Im Beisein der Vertreter der Lokalpolitik unter anderen des Bürgermeisters der Gemeinde Hardheim, Volker Rohm, und des Landrates des Neckar-Odenwald-Kreises, Dr. Achim Brötel wurden ebenso Möglichkeiten der Umnutzung der Liegenschaft besprochen. In einer Gesprächsrunde mit den Sprechern der Vertrauenspersonen der verschiedenen Dienststellen am Standort Hardheim stellte sich der Staatssekretär den Fragen der Vertreter der Mitarbeiterschaft. Die Ungewissheit wie es im Zuge der Auflösung für den einzelnen Soldaten weiter gehe sei doch sehr groß, so Hauptfeldwebel Christian Müller.


Ziel ist Weiterbeschäftigung



Von Hardheim aus ging es in den Walldürner Ortsteil Altheim und das dortige Munitionsdepot. Das Munitionsdepot Altheim ist für die Versorgung mit Munition in Süddeutschland verantwortlich. Der Kommandant des Depots, Oberstleutnant Rau unterrichtete Grübel im Beisein von Bürgermeister Günther und Konversionsbeauftragten Dörr über den Auftrag des Depots. Dabei wies er auf einen besonderen Umstand in Altheim hin. „Wir sind eine militärische Dienststelle, unseren Auftrag verrichten wir aber überwiegend mit zivilen Mitarbeitern.“
Dies sei auch die große Herausforderung im Verlauf der Auflösung der Dienststelle. „Unser Ziel ist es, jeden Arbeitnehmer sozialverträglich unterzubringen“, so Rau. Zum jetzigen Zeitpunkt seien es 19 Arbeitnehmer, die nach der Auflösung weiterbeschäftigt werden müssen. Mit einem Besuch im Arbeitsbereich konnte sich Staatssekretär Markus Grübel einen Einblick in die Tätigkeiten der Soldaten und zivilen Mitarbeiter verschaffen. Abschließend fasste Grübel zusammen, dass sich die Bundeswehr als Arbeitgeber sehr wohl der Verantwortung bewusst ist.

v.L.: BGM Rohm, Gerig MdB, PStS Grübel, Horb MdB, Dörr, Warken MdB, LR Dr. Brötel, OTL Wömpener, Hptm Möller, OStA Englert
Redakteur / Urheber
GVV Hardheim-Walldürn - Wirtschaftsförderung & Konversion - MD
Bildquelle: Fränkische Nachrichten – Marker