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Vorteile bei früher und elektronischer Steuererklärung
Schnelle Erstattung und weniger Aufwand


Die Frist zur Abgabe der Steuererklärung endet zwar erst am 31. Mai. Aber je näher dieser Termin rückt, desto mehr Steuerklärungen gehen bei den Finanzämtern ein.

Dadurch verlängert sich die Bearbeitungsdauer. Wie in den vergangenen Jahren, kann mit den ersten Steuerbescheiden für das Jahr 2014 ab Ende März 2015 gerechnet werden. Ein Vorteil für alle, die mit einer Steuererstattung rechnen.

Besondere Vorteile hat es, die Steuererklärung elektronisch abzugeben. Elektronische Steuererklärungen beschleunigen das Verfahren. Soweit es gesetzliche Vorschriften nicht ausdrücklich verlangen, sind Belege und Bescheinigungen nur noch auf Anforderung des Finanzamts vorzulegen.

Viele Daten liegen den Finanzämtern bereits vor. Arbeitgeber, Versicherungen und andere Institutionen sind gesetzlich verpflichtet, den Finanzämtern die wichtigen Daten des letzten Kalenderjahres bis zum 28. Februar elektronisch zur Verfügung zu stellen. Sobald diese Daten vorliegen und die EDV-Programme einsatzbereit sind, können die Finanzämter mit der Veranlagung beginnen.

Seit 2014 bietet die Finanzverwaltung mit der vorausgefüllten Steuererklärung einen zusätzlichen Service an, der den Bürgern die Arbeit erleichtert.

Die vorausgefüllte Steuererklärung macht es möglich, die dem Finanzamt vorliegenden Daten elektronisch abzurufen und unmittelbar in die Steuererklärung zu übernehmen.

Hiermit erspart man sich das mühsame abtippen der eigenen Lohndaten oder Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge, das Risiko von Tippfehlern entfällt.

Diesen Service kann man im ElsterOnline-Portal, aber auch in vielen kommerziellen Steuererklärungs-Programmen nutzen.

Für Bürgerinnen und Bürger, die gewerbliche oder selbstständige Einkünfte erzielen, besteht die Verpflichtung, die Erklärungen per ELSTER zu übermitteln.

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Redakteur / Urheber
Wolfgang Weniger, Pressereferent Finanzamt Mosbach