News

Ansprache des Bürgermeisters
Gemeinderatsitzung vom 18.12.2017


Jahresrückblick des Bürgermeisters zur Abschluss-Sitzung des Gemeinderates am 18. Dezember 2017
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,
sehr geehrte Frau Ortsvorsteher, sehr geehrte Herren Ortsvorsteher,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
 
das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Die Tage sind kürzer, der Abreisskalender ist dünn geworden. Es ist die Zeit des Advents, Weihnachten steht kurz bevor. Zeit in den freien Tagen, Luft zu holen, auszuspannen, sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu widmen. Der Familie, den Freunden, der Liebsten und dem Liebsten, oder auch einmal nichts tun – und ich meine damit wirklich nichts – den Geist sacken zu lassen, einfach einmal dort zu sitzen ohne Handy, ohne Tablet, ohne Fernsehen auch ohne Buch, sich einfach mal ohne andere Reize auf sich selbst zu konzentrieren. Und sei es nur eine Viertelstunde! Sie werden verwundert sein, wie gut das tut!
 
Bevor ich Sie jedoch in diese Zeit der Muße entlassen darf, lohnt es sich, kurz auf das vergangene Jahr zurückzublicken.
 
Was hatten wir uns vorgenommen? Was ist gelungen? Was haben wir noch nicht erreicht?
 
Das Jahr 2017 ist sicherlich geprägt von Erkenntnissen, die nicht vorhersehbar waren, sei es in positiver, sei es in negativer Sicht.
 
Wer hätte z. B.  noch 2012 gedacht, dass unsere Kindergärten aufgrund unerwartetem Kindersegen fast aus allen Nähten platzen oder unsere Bevölkerung seither schon fast um 500 Personen wieder zugenommen hat, oder unsere Werkrealschule einen regelrechten Boom erlebt.
 
Die von uns gegen den Trend forcierte Erschließung neuer Baugelände, dem mit hohem finanziellen Einsatz begleiteten Ausbau der Kinderbetreuung sowohl im Kindergarten aber auch in den Schulen, sowie die Standhaftigkeit, sich gegen den sanften Zwang zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule zu wehren, haben 2017 zu dem erwünschten und erhofften Erfolg geführt. Die negativen Studien von Prognos oder die Erhebungen des Regionalverbandes zur Bevölkerungsentwicklung wurden ad absurdum geführt und sind „Schnee von gestern“.
 
Wenn man sich vergegenwärtigt, mit welch großem Interesse Investoren sowohl im industriellen aber auch im Wohnraum schaffenden Bereich nach Walldürn schauen, könnten wir an und für sich sehr positiv in die Zukunft blicken!
 
Wenn da nicht andere Erkenntnisse wären, die die positive Zukunftssicht eintrüben. Das sind teilweise von außen kommende Einflüsse, wie der sehr belastende Stillstand in der Regierungsfindung. Dabei wären jetzt wichtige Entscheidungen zu treffen, die nicht mehr aufschiebbar sind. Ich denke da an die derzeit nachwirkende katastrophale Fehlplanung im Pflegebereich und im Bereich der ärztlichen Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. Es ist unverantwortlich, mindestens 20 Jahre lang die lebenswichtige ärztliche Versorgung von 70 % der Bevölkerung, nämlich die im ländlichen Raum, einfach nicht beachtet und schon gar nicht gesichert zu haben. Daseinsvorsorge kann man nicht einfach dem „freien Spiel der Marktkräfte“ überlassen!
 
Wenn es keine Ärzte auf dem Markt gibt, ist es schwer oder fast unmöglich, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum im fachärztlichen Bereich z. B. der Pädiatrie, Neurologie oder der Orthopädie langfristig zu sichern oder durch ein Gesundheits- und Dienstleistungszentrum attraktiv zu gestalten. Dies ist leider eine negative Erkenntnis des zurückliegenden Jahres. Aber wir werden mit unseren Bemühungen trotzdem nicht ruhen, jede kleinste Chance zu ergreifen, unseren attraktiven Standort mit diesem wichtigen Standbein zu ergänzen!
 
Man muss sich allerdings überhaupt Gedanken über den Industriestandort Deutschland machen. Die Prämissen haben sich in der medialen Wahrnehmung verschoben. Die Repräsentative Demokratie, d. h. Mehrheitsentscheidung gewählter Vertreter unter Beachtung Minderheitsmeinungen ist inzwischen fast zu einem Schimpfwort geworden. Oftmals werden nur noch lautstark geäußerte Partikularinteressen von Nichtgewählten als Volksmeinung dargestellt und gewählte Volksvertreter, wie Abgeordnete oder Gemeinderäte in der Entscheidungsfindung als durch die Wahl einmal losgelassene Schergen des Großkapitals verleumdet, wenn sie in ihrer Abwägung bei langfristigen Planungen berechtigterweise auch die Interessen ihrer Kinder und Kindeskinder auf einen interessanten Arbeitsplatz und vor allem gesicherten Arbeitsplatz miteinbeziehen. Man hat manchmal das Gefühl, manche in beruflicher Sicherheit befindliche Bürger gönnen den nachwachsenden Generationen diese potentielle Sicherheit nicht. Denn nur wer sich entwickelt kann langfristig Bestand haben. Dazu benötigt es Ideen, Raum für Ideen und grenzenlose Innovationsmöglichkeiten. Die Grenzen dazu geben die Gesetze, die Verfahren, die alle transparent, durchlässig und verlässlich sind. Kein Platz für Erwägungen, rechtsstaatlich gewährleistete Verfahren durch den „moralischen Zeigefinger“ unterstellter und unbeweisbarer Unredlichkeit zu ersetzen. Ich appelliere, den durch unseren großen Soziologen Max Weber geschaffenen Begriff der „Verantwortungsethik“ nicht durch eine krude dem Zeitgeist unterworfene „Gesinnungsethik“ zu ersetzen, wie dies in letzter Zeit immer mehr von manchen Ideologen gelebt und propagiert wird.
 
Und ich bin froh, dass diese Verantwortungsethik über alle Fraktionen und Gruppierungen unseres Gemeinderates hinweg und trotz Verunglimpfungen von außen in der Entscheidungsfindung beherrschend ist. Dezidierte Diskussion und die Akzeptanz anderer Meinungen oder andere Mehrheitsentscheidungen ist ein – mir auch von außen immer wieder zugetragenes – Markenzeichen unseres Stadtrates. Sie alle, meine Damen und Herren des Stadtrates und der Ortschaftsräte, sind mit Ihrem Verhalten Vorbild und damit ein ganz wesentlicher Standortfaktor unserer Wallfahrts- und Garnisonsstadt. Ich persönlich bin stolz, Vorsitzender eines solchen Gremiums zu sein und ich danke Ihnen dafür!
 
Nur so ist es möglich, unsere Stadt fortzuentwickeln, die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Dies haben wir auch im Jahre 2017 wieder getan. Mit kleinen, aber auch mit großen Investitionen.
 
Ich freue mich, Ihnen einige sicherlich nicht abschließenden Bilder der durchgeführten Maßnahmen zu zeigen.
 
Einige Anlässe und Ereignisse im abgelaufenen Jahr:
 
03.02.              Eröffnung – Niederlassung der Raiffeisen-Baucenter GmbH
22.03.              Feierliches Gelöbnis
26.03.              Einweihung des Osterbrunnens auf dem Schlossplatz
13.04.              Offizieller Empfang von Frau Silvia Neid
12.05.              Einweihung der neuen Produktionshalle der Firma Braun GmbH
12.05.              Einweihung des Hauses der Bahngeschichte
02.07.              Offizielle Eröffnung Agrar-Standort ZG Raiffeisen e. G.
25.07.              Spatenstich der neuen Produktionsstätte der P & G Manufacturing GmbH
11.09.              Symbolische Freischaltung „Schnelles Internet“
25.10.              Verleihung des Bürgerpreises 2017 der Denkmalpflege Baden-Württemberg an den Heimatverein Altheim e. V.
 
Auch haben wir mehrere Millionen Euro an Investitionen auch 2017 umgesetzt, oder ins Laufen gebracht. Lassen Sie mich einige Maßnahmen aufzeigen:
 
Bildungszentrum, WalldürnLeitungssanierung 2017
Heizungsanlage
Sanitäre Anlage
Wärmeleitung (Isolierung Technikraum, Hallenbad) 
Fertigstellung Sanierung Kindergarten Glashofen 
Ausbau Otto-Hahn-Straße, Walldürn 
Untere Vorstadtstraße, WalldürnBaubeginn Kanalaustausch Würzburger Straße
 
RÜB 1Planung, Auftragsvergabe und Baubeginn
 
Notsicherungsmaßnahmen am Stadt- und Wallfahrtsmuseum, Walldürn 
Fertigstellung Verlegung Brügelgraben in Altheim 
Auch touristisch waren wir wieder engagiert unterwegs. Neben den alljährlichen Auftritten bei der CMT in Stuttgart und der Freizeitmesse IBO in Friedrichshafen nahmen wir erstmalig mit einem Stand beim Römerfest in Obernburg teil. Auch der gemeinsame Auftritt mit Buchen und Mosbach bei den Heimattagen in Karlsruhe im Sommer mit einer gelungenen Präsentation hat zu vielen intensiven Gesprächen mit interessierten Touristen geführt. Über eine Naturparkförderung konnten wir bequeme Sitz- und Ruhebänke an schönen Aussichtspunkten in Walldürn platzieren und die Schilder des Odenwaldpfades wurden runderneuert und auf den neuesten Stand gebracht.
 
Großen Erfolg bei Bauwilligen haben wir mit der zeitlich forcierten weiteren Erschließung unseres Baugebietes Lindig. In der Ringstraße haben wir für unser Veranstaltungsforum HdoT einen neuen geräumigen Parkplatz geschaffen. Die Sicherheit im Brandfalle wurde mit den Löschwasserbehältern in der Buchener Straße, dem Baugebiet Lindig sowie im Verbandsindustriepark verstärkt. Städtebauliche Missstände wurden im Gebiet Kleinfrankreich beseitigt und dort in der Untergasse Parkplatzpotential geschaffen. Die geplanten Maßnahmen in der Unteren Vorstadtstraße mit der Querspange zum Bettendorfring gehen in der Ausführung derzeit einem erfolgreichen Ende entgegen. Wir freuen uns schon auf die dort gesetzten städtebaulichen Akzente. In Altheim haben wir im städtischen Bauhof durch eine Ausbaumaßnahme Flüchtlingsfamilien untergebracht und die Ausgleichsmaßnahmen für unser Baugebiet Gütleinsäcker geschaffen. In der Grundschule Altheim wurde im Laufe des Jahres der Eingangsbereich erneuert. Im kommenden Jahr werden wir in Gerolzahn für die Bürger das Bürgerhaus bauen und die Einsatzabteilung der Feuerwehr beim Bürgerhaus unterbringen. In Rippberg wird die Sporthalle, die durch einen Brandfall in Mitleidenschaft gezogen wurde, technisch und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Derzeit laufen in Reinhardsachsen die Vorbereitungen auf die geplante Flurneuordnung in der Ortslage. Die Bürger hatten sich im Jahre 2017 sehr aktiv an der Planung der Flurneuordnung in Workshops beteiligt, wofür ich mich gerne für die Ideen und die Aktivität bedanken will.
 
Sie sehen, das Jahr 2017 war mit umfangreichen Aktivitäten im Kleinen und im Großen verbunden. Ich habe oben nur einige Wenige herausgegriffen.
 
Weihnachten ist für die meisten Menschen in dieser Welt das wichtigste und schönste Fest des Jahres.
 
Die Weihnachtsgeschichte lehrt uns etwas ganz wichtiges: Sie lehrt uns Mitmenschlichkeit und Fürsorge, sie lehrt uns das Mitfühlen – und sie lehrt uns, wie wichtig es ist, Menschen in Not beizustehen. Diese Botschaft gilt für uns alle – ganz unabhängig davon, welcher Religion wir angehören, welche Sprache wir sprechen und aus welcher Kultur wir kommen. Es zählt nur, dass wir alle guten Willens sind und dass wir an den großen menschlichen Werten festhalten – und dass wir diese so wichtigen Werte an unsere Kinder und Enkel weitergeben. Dazu gehört auch, dass wir uns um die Menschen kümmern, denen es wirklich nicht gut geht.
Das macht unser christliches Menschenbild aus!
 
Auch in unserer Stadt gibt es Menschen, die auf unsere Unterstützung und direkte Hilfe angewiesen sind. Ich denke an die vielen älteren Menschen mit viel  zu geringer Rente. Ich denke an Familien, die in finanziellen Notlagen stecken oder soziale Probleme bewältigen müssen. Ich denke an Menschen, die dringend nach Arbeit suchen und keine finden können. Und ich denke ganz besonders an Kinder und Jugendliche, die sich vergebens nach Zuwendung und Liebe sehnen.
 
Wir sind dazu aufgerufen, alles dafür zu tun, dass uns in unserer Stadt niemand verlorengeht. Es liegt an jedem Einzelnen von uns, dass wir gut aufeinander achtgeben. Das gilt auch für die vielen Menschen, die aus Syrien, aus Afghanistan, aus dem Irak und aus vielen anderen Ländern zu uns geflüchtet sind – aus Ländern, in denen Krieg, Verfolgung und große Not herrschen. Nicht oft hat die weihnachtliche Geschichte von der Herbergssuche eine solche Aktualität gehabt wie heute.
 
Liebe Walldürnerinnen und Walldürner,
 
ich würde mich sehr darüber freuen, wenn es uns gelingt, den Zauber unseres Weihnachtsfestes mit allen Menschen zu teilen, denen in diesen Tagen kein helles Licht scheint. Dafür braucht es ja auch nicht wirklich viel. Schon ein freundliches Lächeln und ein freundliches Wort können zeigen: Du bist bei uns willkommen, du gehörst zu uns, wir sind bei dir. Wir tun das aus der Überzeugung heraus, dass die Starken den Schwachen und die Wohlhabenden den Armen helfen müssen. Das ist die große Botschaft, die von unserem Weihnachtsfest ausgeht. Diese Botschaft gilt für alle, die in unserer Stadt leben – für die, die hier geboren sind und für die, die neu zu uns kommen.
 
Wenn wir alle unbeirrbar an diese Botschaft glauben und nach ihr leben, dann werden wir in den Augen unserer Mitmenschen nicht nur an Weihnachten einen besonderen Glanz sehen. Und wir werden nicht nur an Weihnachten spüren, welche persönliche Erfüllung es bringen kann, aus menschlicher Verpflichtung heraus das Gute und das Richtige zu tun.
 
„Der Mensch für sich allein vermag gar wenig und ist ein verlassener Robinson – nur in der Gemeinschaft mit den anderen ist und vermag er viel.“
 
Dieses Zitat von Arthur Schopenhauer fasst das gemeinschaftliche Handeln in Walldürn treffend zusammen.
 
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
 
ein Wort des Dankes darf ich aussprechen den Verantwortlichen in Industrie, den Geschäftsleuten, all unseren Verbänden und Institutionen, unseren Schulen, Kirchen, der Bundeswehr, den in der Stadt angesiedelten Landes- und Bundesbehörden, unseren Ortschaftsverwaltungen und Ortschaftsräten, der städtischen Verwaltung, unserem Bauhof, Forst, Stadtwerke und Geriatriezentrum, aber nicht zuletzt besonderen Dank dem Gemeinderat und den Ortsvorstehern für das Zusammenwirken zum Wohle unserer gesamten Bevölkerung.
 
Danken möchte ich auch allen Menschen, die an den Feiertagen arbeiten uns selbst am Heiligen Abend für alle anderen den Betrieb aufrechterhalten. Den Busfahrern und Feuerwehrleuten, den Ärzten und Pflegekräften, unseren Männern vom Bauhof und den Stadtwerken. Und allen Menschen, die sich gerade an Weihnachten um andere, um Bedürftige oder Alleinstehende kümmern.
 
Ein ganz dickes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle aber auch den vielen ehrenamtlich Aktiven in unserer Stadt für ihr bemerkenswertes und nicht selbstverständliches Engagement aussprechen. DANKE! Sie sind es, die unsere Gemeinschaft voranbringen. Unsere Vereine sind dafür ein besonderes Beispiel: Durch das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder dienen sie nicht nur dem Vereinszweck, sondern die Vereine bringen sich aktiv und nachhaltig in das Gemeindeleben mit ein! Doch auch außerhalb von Vereinsstrukturen lässt sich viel bewegen: So sind es oftmals die vielen kleinen unerwähnten und nicht immer sichtbaren nachbarschaftlichen Hilfen und Beziehungen, die das Miteinander, das Leben bei uns so lebenswert machen.
 
Ich danke Ihnen für Ihr Mitdenken, Mitwirken und Mitarbeiten.
 
Lassen Sie mich schließen mit einem kurzen Volksgedicht aus Brasilien:
 
Es erzählt davon, dass die Bedeutung von Weihnachten nicht auf ein paar Tage am Ende des Dezembers begrenzt ist.
 
In dem Gedicht heißt es:
 
„Jedesmal, wenn zwei Menschen einander verzeihen, ist Weihnachten.
Jedesmal, wenn Ihr Verständnis zeigt für Eure Kinder, ist Weihnachten.
Jedesmal, wenn Ihr einem Menschen helft, ist Weihnachten.
Jedesmal, wenn ein Kind geboren wird, ist Weihnachten.
Jedesmal, wenn Du versuchst, Deinem Leben einen neuen Sinn zu geben, ist Weihnachten.
Jedesmal, wenn Ihr einander anseht mit den Augen des Herzens, mit einem Lächeln auf den Lippen, ist Weihnachten.“
 
Ihnen allen wünsche ich noch eine besinnliche, eine stille, aber auch eine erwartungsvolle Adventszeit, sowie ein frohes, ein friedliches und ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben. Nutzen Sie die kommenden Tage zur wohlverdienten Muße und zum Ausspannen.
 
Für das kommende Jahr wünsche ich Ihnen Gesundheit, Zufriedenheit, Erfolg und Gottes Segen.
 
Ich danke Ihnen!